Dienstag, 7. Januar 2014

Etats der Bundesligisten und was damit bisher erreicht wurde. (T-Online / Süddeutsche)

Ein Bayern-Tor kostete in der Hinrunde 3,3 Millionen – Augsburg bisher in Sachen Punkt- und Torausbeute am Effizientesten!


In der Süddeutschen gab es vor der Bundesliga Saison 2013/14 einen Artikel, der die Etats der Bundesligisten mit der Torausbeute der vergangenen Saison in Bezug setzte (Spielergehälter in der Bundesliga - Ein Bayern Tor kostet 1,28 Millionen). Diese Idee habe ich nun mal auf die bisherige Hinrunde dieser Bundesliga Saison angewendet und die Daten visualisiert. Die Auswertung gibt also ein Zwischenfazit wieder, ähnlich einem Artikel von Spox Online (Studie: Freiburg effizientester Bundesligist).
Die Etat-Daten sind aus einem Artikel von T-Online - teilweise geschätzt (Die Bundesliga-Etats: Bayern spitze, BVB rüstet auf, Hoffenheim spart).

Das Dashboard inklusive der aktuellen Tabelle und den jeweiligen Etats:

Wie viel Millionen kostet ein Tor? (Stand: Saison 2013/14 17.Spieltag)

Die Bayern mit ihrem enormen Etat von 140 Millionen klarer Spitzenreiter, gemessen an den Kosten pro Tor allerdings auch abgeschlagen Letzter. Am Effizientesten mit ihrem 17 Millionen Euro Kader sind bisher die Augsburger – nur 810.000 Euro geben sie pro Tor aus. Weiterhin unter einer Millionen Euro liegen die Vereine aus Hoffenheim, Berlin, Mainz und Gladbach. Selbst die Freiburger (Headquarter von der Jedox AG J) erreichen in dieser Statistik einen guten Wert mit knapp über einer Millionen Euro. Durchschnittlich geben die Bundesligisten pro Tor nach dem 17.Spieltag 1,47 Millionen aus.

Die Kennzahl „Mio/Tor“ kann auch dynamisch auf „Mio/Punkt“ verändert werden, dann ergibt sich folgendes Dashboard:

Wie viel Millionen kostet ein Punkt? (Stand: Saison 2013/14 17.Spieltag)

Auch hier ein ähnliches Bild Augsburg ganz oben, die Bayern etwas knapper Letzter. Es fällt auf, dass Hoffenheim (2.Platz Tore -> 8.Platz Punkte), Hamburg (7. -> 16.) und Nürnberg (9. -> 15.) ihre akzeptable bis gute Torquote nicht mit Punkten belohnen konnten.

Ein kleiner nicht ganz ernst gemeinter Denkanstoss meinerseits sei noch erlaubt – damit die Schere zu den Bayern nicht noch größer wird, könnte man doch anlehnend an das Salary Cap aus der NBA eine Gehaltsobergrenze einführen. Bei einem Gehaltsgefüge von 20% über dem Durchschnitt (ca. 50 Millionen) müssten die Vereine eine Luxussteuer an die Liga zahlen – davon betroffen wären Bayern, Schalke und Dortmund. In der NBA ist das relativ kompliziert geregelt, vereinfacht könnte man sagen pro eine Million Euro „Überziehung“ der Gehaltsobergrenze 50% Luxussteuer. Wären für die Bayern beachtliche 45 Millionen Euro Strafe, Schalke 15 Mio. und die Dortmunder müssten auch immerhin 9 Millionen Euro zusätzliche Steuern aufbringen. 


Viel Spaß mit der Bundesliga und den dazugewonnenen Erkenntnissen


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